Wer wir sind | Buddhismus | Meditation | Veranstaltungen | Kontakt | Links
.

Was ist Buddhismus?

Der Buddhismus ist in erster Linie ein Übungssystem praktischer Methoden, das Menschen hilft, bewusster, liebevoller und glücklicher zu werden. Er ist kein Glaubenslehre samt Regelwerk, sondern eine Einladung, einem konkreten Pfad der Übung zu folgen. Ziel der Übungen ist eine allmähliche tiefere Einsicht in die Wirklichkeit – ein tiefes inneres Verstehen des Wesens der Existenz und die Fähigkeit, mit dem Welt in Harmonie zu leben.


Der Schlüsselfaktor ist der Geist

Der Buddhismus sieht das Leben als einen kontinuierlichen Fluss, in dem sich alles ständig wandelt. Nicht nur die Dinge um uns herum verändern sich, sondern auch wir selbst. Der Buddhismus lehrt, dass wir diesem Wandel nicht einfach passiv ausgeliefert sind, sondern ihn aktiv beeinflussen können. Dabei ist der Schlüsselfaktor der Geist, das eigene Bewusstsein. Der Buddhismus hat eine gewaltige Bandbreite von Methoden entwickelt, wie man am eigenen Geist arbeiten kann. Besonders wichtig ist hierbei die Übung von Meditation, bei der man positivere Geistesverfassungen entwickelt, die durch Ruhe, Konzentration, Bewusstheit und Freundlichkeit gekennzeichnet sind. Dieses durch Meditation verstärkte Gewahrsein kann helfen, sich selbst, andere Menschen und das Leben selbst besser zu verstehen.

Im Buddhismus wird kein Schöpfergott verehrt. Deswegen wird er manchmal nicht als eine Religion im üblichen, westlichen Sinne verstanden. Die Grundaussagen des Buddhismus sind klar und praktisch und unabhängig von kulturellem Hintergrund:
Nichts ist fest und dauerhaft; Handlungen haben immer eine Rückwirkung auf uns selbst; Veränderung ist möglich.


Der Buddhismus richtet sich an alle

Der Buddhismus richtet sich an alle Menschen – unabhängig von Nationalität, Rasse oder Geschlecht. Er bietet praktische Methoden an (wie z.B. Meditation, ethische Grundsätze, Reflexionen), die jedem Menschen ermöglichen, sich zu verändern, volle Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen und in wachsender Harmonie mit sich selbst und anderen zu leben.

Es gibt weltweit etwa 350 Millionen Buddhisten, und immer mehr davon sind Menschen des Westens. Sie folgen vielen unterschiedlichen Formen und Schulen des Buddhismus, doch die Kennzeichen aller buddhistischen Traditionen sind Gewaltlosigkeit, Freiheit von Dogma, Toleranz gegenüber Andersdenkenden und ein unverbrüchlicher Glaube an das unermessliche Potenzial jedes Menschen.

Buddhisten versuchen nicht, andere Menschen zu bekehren oder gar anderen ihre Religion aufzudrängen. Doch sie bemühen sich, die buddhistischen Lehren allen zur Verfügung zu stellen, die Interesse haben, und jeder kann sich davon so viel oder so wenig nehmen, wie er möchte.