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Die Buddhistische Gemeinschaft Triratna | Die Geschichte von Triratna | Der Buddhistische Orden Triratna

Der Buddhistische Orden Triratna

Der Buddhistische Orden Triratna (vormals: WBO, Westlicher Buddhistischer Orden) ist eine spirituelle Gemeinschaft von Männern und Frauen, die sich fest dazu entschieden haben, dem buddhistischen Pfad zur Erleuchtung zu folgen. Ordensangehörige haben dieses Streben – das traditionell als Zufluchtnahme zu Buddha, Dharma und Sangha bezeichnet wird – zum zentralen Anliegen ihres Lebens gemacht und haben als Kontext für ihre Übung den WBO gewählt.


Eine Alternative zum traditionellen Modell

Der Buddhistische Orden Triratna ist eine Alternative zum traditionellen Modell, das in vielen Formen des asiatischen Buddhismus und mehr und mehr auch im Westen zu finden ist – die deutliche Trennung zwischen Mönchen und Nonnen auf der einen Seite und Laienanhängern auf der anderen. Der Buddhistische Orden Triratna ist für jeden Menschen offen, der aufrichtig und entschieden dem buddhistischen Pfad folgt, unabhängig davon, ob er oder sie mit in Familie lebt und einem gewöhnlichen Beruf nachgeht oder eine mehr klösterliche Lebensweise wählt. Einige Ordensmitglieder leben gemeinsam, manche arbeiten zusammen. Im Buddhistischen Orden Triratna bewahrt jede und jeder Ordensangehörige die persönliche Freiheit. Der Buddhismus ist ein Pfad individueller Übung, zu dem auch ethisches Handeln gehört, da man die Verantwortung für das eigene Denken und Tun übernommen hat. Der Buddhistische Orden Triratna versteht sich als eine freie Vereinigung von Menschen, die auf ein gemeinsames Ziel hinarbeiten, und vertritt die Überzeugung, dass sich spirituelle Gemeinschaft nicht erzwingen lässt. Darum gibt es im Orden keine Regelwerk und Ordensgremien treffen alle Entscheidungen im Konsens. Alle Strukturen innerhalb des Ordens dienen dem Zweck, Kommunikation zu fördern und eine Basis für Freundlichkeit und Klarheit im Umgang miteinander zu schaffen.


Eine lebenslange Verpflichtung – eine Kraft zum Guten

Ordination ist als lebenslange Verpflichtung gedacht und daher ein sehr ernsthafter Schritt. So dauert die Vorbereitung darauf meist viele Jahre. Zum Zeitpunkt ihrer Ordination verpflichten sich alle Ordensangehörigen, eine traditionelle Liste von zehn ethischen Vorsätzen zu üben. Dies sind ethische Grundprinzipien die sich auf unser körperliches, sprachliches und geistiges Handeln beziehen. Frauen und Männer befolgen die selben Vorsätze und praktizieren völlig gleichrangig.

Vor allem versuchen sie Freundschaft zu pflegen, im Austausch über ihre spirituelle Übung zu bleiben und auf verschiedenste Weisen zu kooperieren, damit der Orden eine Kraft des Guten in der Welt sein kann.